„Die Forschungsdrohne ist startklar!“, ruft Tiago. Amira schaut zum Himmel: „Und was verrät sie uns über Gewitter?“ 🌦️🚁
An der Küste Floridas haben Forscher viele Drohnen eingesetzt. Drohnen sind kleine Fluggeräte ohne Menschen an Bord.
Wind vom Meer
Tagsüber kann das Land schneller warm werden als das Meer. Dann strömt kühlere Luft vom Meer an Land.
Dieser Wind heißt Seebrise. Wenn Luft dabei zusammentrifft und aufsteigt, können Wolken und Gewitter entstehen. Das passiert aber nicht bei jeder Seebrise.
Was messen die Drohnen?
In fünf Tagen flogen die Forschungsteams mehr als 600 Einsätze. Die Drohnen maßen zum Beispiel, wie warm und wie feucht die Luft war und wie der Wind wehte.
Sie untersuchten auch kleine Wirbel und unruhige Bewegungen in der Luft. Eine Messanlage am Boden half zu prüfen, wie genau die Drohnen gemessen hatten.
Gewitter besser verstehen
Die Daten helfen, die Luft nahe am Boden besser zu verstehen. Mit diesem Wissen können Fachleute auch ihre Berechnungen am Computer verbessern.
Solche Berechnungen helfen bei der Wettervorhersage. Eine einzelne Drohne kann aber nicht einfach jedes kommende Gewitter verraten.
„Die Geschichte eines Blitzes beginnt also schon vor dem Donner“, sagt Amira.
Tiago nickt. „Und die Drohnen sammeln Hinweise dafür!“
Eure Amira und euer Tiago 🌦️
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NSF NCAR Earth Observing Laboratory, 30. September 2026 – ISARRA/INFUSSE 2026.