Polli schaut ins Honigglas: Was steckt da eigentlich drin?

Polli schaut ins Honigglas: Was steckt da eigentlich drin?

Summm! Im Honigglas steckt eine kleine Reise von der Blüte bis aufs Brot. Ich bin Polli und erzähle euch davon. 🐝🍯

Wie wird aus Blütensaft Honig?

Honigbienen sammeln süßen Saft aus Blüten. Dieser Saft heißt Nektar. Manchmal sammeln sie auch andere süße Pflanzensäfte.

Im Bienenstock verändern die Bienen den Saft mit Stoffen aus ihrem Körper. Sie lagern ihn in Waben. Das sind die kleinen Kammern im Bienenstock.

Dabei wird dem Saft Wasser entzogen. Nach und nach entsteht Honig, der als Vorrat gespeichert wird.

Was ist im Honigglas?

Honig besteht vor allem aus Zucker und Wasser. Auch winzige Teilchen aus den Pflanzen können darin stecken. Dazu gehört Blütenstaub, den Fachleute Pollen nennen.

In Deutschland gibt es Regeln für Honig. Sie sagen zum Beispiel: Zu gewöhnlichem Honig darf nichts Fremdes hinzugefügt werden.

Warum schmeckt Honig unterschiedlich?

Bienen besuchen unterschiedliche Pflanzen. Deshalb kann ein Honig hell und mild sein, ein anderer dunkel und kräftig.

Im Herbst gibt es weniger Blüten. Die Bienen bereiten sich auf die kalte Zeit vor. Honig ist für sie ein wichtiger Essensvorrat.

Ein Honigglas erzählt also auch davon, wo die Bienen unterwegs waren. Darin steckt ganz schön viel Bienenarbeit!

Eure Polli 🐝


Für Erwachsene: mehr dazu in der Originalquelle

Originalquelle: Originalquelle öffnen
Deutsche Honigverordnung, aktueller Stand 2026.