🐟 „Platz da – hier kommen echte Hochgeschwindigkeitsschwimmer!“ Ich bin Speedy, und diese Nachricht aus der Nordsee lässt meine Flossen vor Freude sausen.
Vor der Küste Yorkshires wurden zwei Atlantische Blauflossen-Thunfische gefangen. Forschende der University of Hull gehen davon aus, dass es die ersten Nachweise an dieser Küste seit ungefähr 60 Jahren sind.
Blauflossen-Thunfische sind gewaltige Tiere. Sie können mehrere Meter lang und Hunderte Kilogramm schwer werden. Trotz dieser Größe schießen sie mit beeindruckendem Tempo durch das Wasser. Und nun ziehen wieder kleinere Gruppen dieser Meeresriesen durch die Nordsee.
Warum kehren sie zurück?
Ein Grund könnte eine echte Erfolgsgeschichte des Meeresschutzes sein. Die Bestände der Blauflossen-Thunfische waren durch starke Befischung schwer geschädigt. Internationale Regeln begrenzten die Fänge – und offenbar erholen sich die Tiere.
Auch ihre Beute spielt eine Rolle. In der Nordsee gibt es wieder mehr Heringe, nachdem deren Fischerei bereits vor Jahrzehnten streng eingeschränkt worden war. Wo viele kleine Fische schwimmen, entdecken große Jäger einen reich gedeckten Tisch.
Die Forschenden bleiben trotzdem vorsichtig. Noch wissen sie nicht genau, woher die beobachteten Thunfische kamen. Außerdem verändert sich die Nordsee durch steigende Wassertemperaturen. Die Rückkehr ist deshalb ein hoffnungsvolles Zeichen, aber noch kein Grund, beim Schutz nachzulassen.
Für mich bleibt vor allem dieses Staunen: Ein Tier, das an einer Küste fast ein Menschenleben lang verschwunden war, durchschneidet dort wieder das Wasser. Manchmal kann Schutz tatsächlich etwas zurückbringen.
Die ganze Nachricht findet Ihr bei der University of Hull:
🔗 Zur Originalmeldung der University of Hull
Euer Speedy 🐟💨