Bald gehe ich jeden Morgen zur Schule. Aber wie komme ich da eigentlich sicher hin? 🎒🚦
Meine Eltern sind den Schulweg schon mit mir abgelaufen.
An manchen Stellen ist alles ganz einfach. Und dann gibt es Ecken, an denen ich plötzlich ziemlich viel gleichzeitig beachten muss: Autos, Einfahrten, Ampeln und andere Menschen.
Meine Eltern sagen deshalb: Einen Schulweg kann man genauso üben wie viele andere neue Sachen auch.
🚶 Freddy übt auch schon
Meine Eltern haben mir von Freddy aus Wuppertal erzählt. Er kommt ebenfalls in die erste Klasse.
Sein Schulweg ist ungefähr einen Kilometer lang. Deshalb hat er ihn zusammen mit seiner Mama und Leuten von der Verkehrswacht schon vor dem ersten Schultag ausprobiert.
Dabei gab es einen wichtigen Tipp: Auch wenn eine Ampel Grün zeigt, sollte man schauen, ob die Autos wirklich stehen geblieben sind.
Freddy hat auf seinem Weg einen Kreisverkehr, eine große Ein- und Ausfahrt und mehrere Kreuzungen. Beim ersten Üben fand er den Weg gut – aber auch ganz schön anstrengend.
Deshalb übt er ihn noch öfter.
👀 Ich möchte meinen Weg richtig gut kennen
Das finde ich schlau.
Wenn ich einen Weg schon kenne, weiß ich eher, wo ich langsam machen muss und wo ich besonders aufmerksam sein sollte.
Beim nächsten Üben möchte ich meinen Eltern deshalb selbst erklären:
Hier bleiben wir stehen.
Hier müssen wir gut schauen.
Und hier weiß ich schon genau, wie es weitergeht.
Ob ich später schon allein zur Schule gehen darf, entscheiden natürlich meine Eltern. Aber den Weg kennenlernen kann ich trotzdem jetzt schon.
🚦 Nicos Schulweg-Check
Kennst Du Deinen Schulweg schon?
Wo gibt es eine Stelle, an der Du besonders gut aufpassen musst?
Vielleicht kannst Du sie beim nächsten Üben einem Erwachsenen erklären. Dann merkst Du schnell, was Du schon weißt – und wo Ihr noch einmal gemeinsam schauen könnt.
Euer Nico 🎒